Die Armbrust

Zum Thema Armbrust versuche ich hier ein paar sinvolle Gedanken und Infos zusammen zu tragen und mich dennoch kurz zu fassen damit keine Langeweile entsteht oder etwa Reizüberflutung.

 

 

Eine Armbrust war in früheren Zeiten

eine meist tödliche Waffe die mehr Kraft und Geschoßenergie entwickeln konnte als alle damals verfügbaren Bögen.

Sie war je nach Modell sogar in der Lage eine Rüstung aus Metall zu durchschlagen.

Was heutzutage eine Schußwaffe ist, das war früher die Armbrust.

Es wurden teilweiße riesige Exemplare gebaut die mehr an ein Katpult erinnern würden als an eine Armbrust.

 

Moderne Armbrust-Modelle

arbeiten mit bis zu 250 lbs (und teilweiße noch mehr) an Zugkraft, ziehen und zerren also mit bis zu 100 kg an einem Pfeil der in der Regel

gerade mal zwischen 30 und 50 Gramm wiegt.

Aus der Physik wissen wir, das Energie = Masse mal Geschwindigkeit ist. Also je schneller ein Pfeil bei gleichem Gewicht fliegt umso mehr Energie hat er im Flug gespeichert. Diese Energie gibt er stets zu einem geringen Teil an die Luft ab die er durchfliegt und zum allergrößten Teil an das Ziel das er trifft.

Die Erfahrung zeigt, dass bereits eine 175 lbs Recurve Armbrust eine Alupfeil so weit in massives Holz treibt, dass er mit bloßer Hand nicht mehr heraus gezogen werden kann. Die Pfeilspitze dringt dabei je nach Holzart zwischen ein paar Millimetern und mehreren Zentimetern tief ein.

Was mit einem menschlichen Knochen dabei passieren würde kann man sich vorstellen. Die entstehenden Wunden wären verherend.

(Siehe Dissertation / Ausarbeitung Pfeilwunden)

Das man eine Armbrust mit Vorsicht einsetzen soll, erschließt sich somit einem Menschen mit Verstand von selbst.

 

Die Pflege einer Armbrust

umfasst mehrere Bereiche.

Zum einen wäre der Armbrustkörper von grobem Schmutz zu befreien. Mit warmem Wasser in das man ein paar Tropfen Spülmittel gibt und damit dann einen Lappen befeuchtet, kann man da nicht viel falsch machen. Es sollte jedoch wenig Wasser zum Einsatz kommen indem man das Tuch lediglich befeuchtet und nicht wässert!

Kunststoffteile mögen Silikon-Öl oder spezielle Kunststoffpflege mit der man, bei geringer Beanspruchung der Armbrust mindestens 1 mal pro Jahr alle Kunststoff-Teile dünn einreiben sollte um die Haltbarkeit des Kunststoffs zu erhöhen, denn Kunststoffe werden durch UV-Licht zersetzt und verlieren über die Jahre an Elastizität.

Wer seine Armbrust in beschriebener Weise pflegt, braucht sich jedoch darüber keine Gedanken zu machen.

Das Schloss , die eventuell vorhandenen Umlenkrollen, alle Achslager und die Sehne mögen kein Wasser, wenngleich sie auch nicht sofort daran zugrunde gehen würden.

Um das Eindringen von Wasser etwas zu mindern empfehlen sich Öl-Sprays wie etwa WD40, Caramba oder Ähnliches. Ebenfalls gut geeignet sind sind reine und relativ dünne Sprühfette, wie zum Beispiel weißes Sprühfett, das vorwiegend in Industrie und Handwerk verwendet wird, aber auch im Mototrad-Zubehör zu finden ist.. Diese halten sich länger als Sprühöle haben sehr gute Schmier-Eigenschaften, verdrängen Wasser gut bis sehr gut und haften sehr gut, sind aber etwas teurer.

 

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